Die Stiftung Warentest warnt in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift test vor dem leichtfertigen Herunterladen von Klingeltönen und Bildern. Oft wird den Nutzern ein kostenpflichtiges Abonnement untergeschoben, obwohl der Dienst mit Gratis beworben wird.
Kleine Beträge per Handy bezahlen, das geht mit Premium-SMS. Doch einige Anbieter stellen böse Fallen. Zum Beispiel bewirbt die Buongiorno GmbH Klingeltöne und Bilderchen: „Dieser Content ist Gratis. Dazu bekommst Du 100 Frei SMS.“ Doch wer sich darauf verlässt, findet plötzlich auf der Handyrechnung Abbuchungen über 2,99 Euro – alle fünf Tage. Im Kleingedruckten steht, das sei ein kostenpflichtiges Abo.
Wir meinen: Es ist Abzocke, mit „Gratis“ zu werben und mit „Du“ auf Minderjährige zu zielen, aber kleingedruckt Kosten zu verstecken. Juristisch ist das kaum haltbar: Für einen Vertrag ist Bedingung, dass der Preis klar genannt wird. Doch wer hereingefallen ist, erhält kaum Hilfe. Die Bundesnetzagentur will den Fall prüfen – nachdem wir nachhakten. Und die Handyprovider winken ab: Sie würden nur die Leitung stellen. Immerhin erklärte Vodafone, zwischen Kunden und Firma zu vermitteln.
Tipp: Es gibt Dutzende solcher Abzockfirmen. Wer sich wehren will, kann die Handyrechnung vom Konto zurückbuchen, das Abogeld abziehen und nur den Rest überweisen. Die Handyprovider drohen dann, ein Mahnverfahren einzuleiten. Doch bisher haben drei Amtsgerichte entschieden, dass ihnen kein Geld zusteht: AG Aachen, Az. 81 C 629/03, AG Wandsbek, Az. 713a C 256/05, AG Düsseldorf, Az. 52 C 3772/05.
Buongiorno hat nach der Kritik durch test die Seite verändert und insbesondere das Wort „Gratis“ herausgenommen. Doch auch die umgestaltete Seite bietet nach unserer Ansicht keinen ausreichend transparenten Preishinweis.
Es ist schon ärgerlich, wenn man in eine Abofalle tappt. Richtig böse aber wird es, wenn der eigene Mobilfunkbetreiber den geprellten Kunden im Regen stehen lässt und sich auf die Seite der Abzocker schlägt. Diese Erfahrung muss eine 17jährige Schülerin machen. Monatlich 40 Euro will ihr Handyprovider im Auftrag der dubiosen Abofirma eintreiben. Als die Gymnasiastin die Bezahlung verweigert, schickt ihr das Mobilfunkunternehmen eine Inkassofirma auf den Hals und sperrt den Anschluss.
Durch einen netten Hinweis per Email wurde die Redaktion auf ein neues angebliches Gewinnspiel aufmerksam gemacht. Der in Aussicht gestellte Fincagewinn wurde per Emailspam beworben. In der Email heisst es u.a.:
Sehr geehrte(r) Dieter Eitner, (Hinweis der Redaktion: Name geändert)
vielen Dank für ihre Anmeldung bei dem Gewinnspiel auf www.fincagewinn.com.
Mit etwas Glück sind Sie schon der neue Besitzer der Luxus Finca auf Mallorca.
Im Anhang erhalten sie die Rechnung über ihre Teilnahme am Gewinnspiel zur Luxus Finca.
Wir bitten Sie, diese innerhalb von 7 Tagen, auf unser Konto zu überweisen!
Die betroffene Person beteuert aber, sich dort nicht angemeldet zu haben. Dennoch wird in der im Anhang befindlichen Rechnung ein Betrag von 99,- Euro gefordert. Angeblich für die Bestellung eines Loses. Und um der Sache noch Nachdruck zu verleihen, wird auf eine vermeintlich gespeicherte IP-Adresse hingewiesen, die bei der angeblichen Anmeldung auf der Webseite fincagewinn.com übermittelt worden sein soll.
1 Los am Gewinnspiel auf www.fincagewinn.com
Ihre IP Nummer bei der Anmeldung 78.41.83.19 (Hinweis der Redaktion: Nr. geändert)
Lustig ist die folgende Passage aus der mitgesendeten PDF-Rechnung:
Wir verwalten Ihre Zahlung als Treuhänder bis zur Verlosung durch den Notar auf Mallorca.
Unser Gewinnspiel ist in England erlaubt und somit für Sie ganz legal !
Seltsam, seit wann gehört Mallorca zu England? Und warum überhaupt England? Es geht doch angeblich um eine Finca in Spanien.
Für die Seite fincagewinn.com ist laut den Kontaktangaben verantwortlich:
Anbieter:
Son Gener S.L.
App. Correo 211
ES – 07560 Cala Millor
Islas Baleares / España
- eingetragen im Handelsregister Palma de Mallorca , Nummer 14150 2009 000651 -
Emailkontakt:
info@fincagewinn.com
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Treuhänder Info Service :
M Billing Ltd.
Hennigsdorfer Str. 20
D-16540 Hohen Neuendorf
Kunden Supporthotline:
Montag – Freitag
Ortnetzrufnummer ( Normalgebühr Deutschland )
+ 49 30 346 55 9393
Fax 24 Stunden:
Ortnetzrufnummer ( Normalgebühr Deutschland )
+ 49 30 346 55 9394
Die folgenden Informationen enthalten die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben nach § 6 Teledienstgesetz
zur Anbieterkennzeichnung dieser Internet-Präsenz.
Die spanische Firma Son Gener S.L. existiert tatsächlich schon seit 1996. Es handelt sich dabei um eine
Finca, die als Hotel ausgebaut wurde. Der Firmensitz ist in Son Servera. Ein Ort, in dem derzeit auch Ronny Leonhardt zu Hause ist, denn dorthin ist er geflüchtet um sich dem Zugriff der deutschen Behörden zu entziehen. Und in bester Gesellschaft befindet sich Ronny Dieter Leonhardt geb. Eitner auch, da mit Antoine B. von der Fa. INA Service GmbH ein guter Freund und Geschäftspartner in der Nähe wohnt.
Mit der Firmennummer aus dem Handelsregister stimmt aber etwas nicht. Es sieht so aus, als würde der Name einer existierenden Firma missbraucht, ohne deren Firmendaten zu kennen.
SON GENER S.L.
C.I.F.: B07783228
Denominación: SON GENER S.L.
Domicilio Social: CALLE DE SES PLANES, 2 - 07560 SON SERVERA (BALEARES)
Teléfono: 971183736
Actividad Informa: 1686000 - Explotación apartamentos privados
CNAE 2009: 5520 Alojamientos turísticos y otros alojamientos de corta estancia
SIC: 7011 Hoteles
Administradores:
ADMINISTRADOR ESTEVA SERVERA ANTONIO 14/11/1997
ADMINISTRADOR CANELLAS RAMIS CATALINA 14/11/1997
Die finanziellen Transaktionen für diese Abzocke sollen über ein Konto der britischen Firma Mobile Billing Solution Ltd. abgewickelt werden. Diese Firma ist laut Anschrift im Briefkopf der Rechnungen ebenfalls an der Gaunerei maßgeblich beteiligt. Die Firmendomain mymobilebilling.com von der Mobile Billing Solution Ltd. liegt auf einem Server der, inzwischen berüchtigten, Firma IP69 des Christian Hoffmann. Im Impressum von mymobilebilling.com wird auch eine deutsche Anschrift angegeben.
Mobile Billing Solution Ltd.
Arcade Avenue 34
N3 2JU London
United Kingdom
CEO: Radim Moravec
Info Center Office Deutschland
Hennigsdorfer Str. 20
D-16540 Hohen Neuendorf
Die deutsche Adresse gehört aber nur dem Firmenhändler, der mit der Gründung der Briefkasten-Limited beauftragt wurde.
MOBILE BILLING SOLUTIONS LTD
TROJAN HOUSE, TOP FLOOR
34 ARCADIA AVENUE
LONDON
UNITED KINGDOM
N3 2JU
Company No. 07095588
Status: Active
Date of Incorporation: 04.12.2009
Director:
RADIM MORAVEC *19.08.1972
11 DVOJDOMI
OKRES USTI NAD LABEM
CZ- 042
Secretary:
KRUEMMEL & KOLLEGEN LIMITED
c/o SEBASTIAN KRUEMMEL
HENNINGSDORFER STR 20
16540 HOHEN NEUENDORF
Vor der Mobile Billing Solution Ltd. und einer drohenden Abzocke wurde im Forum von Boocompany schon gewarnt. Im gleichen IP-Block von mymobilebilling.com liegt auf der Nachbar-IP noch eine weiteres Abzockprojekt mit der User geprellt werden sollen.
Über den Dienst IPhone-Tester ist die Mobile Marketing Ltd. auf Kundenfang. Ebenfalls gegen einen Vorauszahlung von 99 Euro soll bei iphone-tester.com ein IPhone zum Testen erhältlich sein. Es ist anzunehmen, dass aber nie ein IPhone beim Tester ankommen wird. Die Firma Mobile Marketing Ltd. ist nicht mehr existent und wurde bereits im August 2009 aus dem britischen Handelsregister gelöscht.
MOBILE MARKETING LTD.
94 NEW BOND STREET
LONDON
W1S 1SJ
Company No. 05736527
Status: Dissolved 18/08/2009
Wenn man einmal davon absieht dass in Deutschland private Hausverlosungen verboten sind, wo soll ein Opfer aus Deutschland seine Rechte einfordern können? Schließlich geht es um eine Finca in Spanien, deren vermeintlichen Lose über eine britische Firma vertrieben werden. Für das Hosting der Webseiten zeichnet mit Christian Hoffmann eine Person verantwortlich, die schon für betrügerische Machenschaften bekannten ist.
In den dem TA vorliegenden Dokumenten ist auch die Rede von «dicken» Umschlägen, die Schmidt in der Schweiz abholt. Ebenfalls mit 30 Prozent an der Happy Passion beteiligt ist Christian Hoffmann, Vorstand des Internetproviders IP69 Internet Solutions. Die IP69 wird seit Jahren regelmässig in Zusammenhang mit Abofallen und E-Mail-Spam in Verbindung gebracht.
Die vom Provider-Verband Eco betriebene Internet-Beschwerdestelle, bei der Nutzer illegale Inhalte melden können, ist im vergangenen Jahr 5.987 Beschwerden nachgegangen.
Beanstandet wurden Inhalte wie Kinderpornografie, extreme Gewaltdarstellungen oder antidemokratische Propaganda. Die meisten Beschwerden gingen dabei zum Usenet ein (3.018 Beschwerden), dicht gefolgt von über Inhalte auf Webseiten (2.687). Das teilte der Eco heute mit.
In 49 Prozent der Fälle handelte es sich um Darstellungen von Kindern in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung, rund 40 Prozent der Beschwerden bezogen sich auf Kinderpornografie. Im Bereich der Webseiten sei außerdem ein signifikanter Anstieg der Beschwerden über kinderpornografische Inhalte zu verzeichnen.
Im Gegensatz dazu ist das Beschwerde aufkommen über politisch extremistische Inhalte im Jahr 2009 weiter rückläufig gewesen. Der Anteil liegt im Jahr 2009 lediglich bei 5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2009 eine deutliche Steigerung der Beschwerde zahl um 19 Prozent. Diese Zahl deutet darauf hin, dass die Meldebereitschaft bei den Internetnutzern steigt. Auf einen Anstieg oder Abnahme der jeweiligen illegalen Inhalte im Internet lassen die aktuellen Zahlen aber nicht schließen.
Beschwerden, die bei der Internet-Beschwerdestelle eingehen, werden zunächst einer umfassenden juristischen Prüfung unterzogen.
Richtig gelesen, der Betreff truddelte heute in meinem Mailfach ein bzw. davor, er blieb im Spamfilter haengen ( Grund der Filtern der DCC Filter)
In der Mail heisst es so schoen :
Hallo,
Wir verkaufen rund 7 Millionen deutsche Email-Adressen aus Deutschland und der Schweiz 100% alle gültig (keine Rückläufer)
Die Email-Adressen setzen sich wie folgt zusammen
Rund 2,5 Millionen @t-online.de Emails
Rund 1,9 Millionen @web.de Emails
Rund 600`000 @bluewin.ch Emails
Rund 500`000 @freenet.de Emails
Rund 400`000 @gmx.de Emails
Rund 400`000 @hotmail.com Emails
Dazu noch rund 700`000 Emails von anderen deutschen Email-Providern (mixed)
Die Emails sind in folgende Kategorien sortiert:
Kategorien
Auto
Handy
Computer
Kosmetik
Elektronik
Finanzen
Immobilien
Möbel
Spielzeug
Juweliere
Hotels und Gaststätten
Lebensmittel
Haushaltwaren
Investment
Uhren
Geschenke
Gesundheit
Sport
Handel
Interessen
Adult
Business & Investition
Bauen und Wohnen
Unterhaltung & Musik
Finanzdienstleistungen
Gewinnspiele & Lotterie
Gesundheit & Fitness
Haus & Garten
Männer-Themen
Multilevel Marketing
Partnerschaft
Online-Shopping
Sport
Frauen-Themen
Gewinnspiele
Erotik
Handy
Reise und Urlaub
Essen & Trinken
Alle Emails wurden im douple-opt-in Verfahren gesammelt nach den strengen Regeln des Datenschutzes.Die Empfänger haben der Zusendung von Emails durch dritte zugestimmt daher erwerben sie die Emails völlig legal.Sie erhalten zu jeder Email auch den Vornamen,Nachnamen,Adresse,Geschlecht,Telefonnnummer. und sie bekommen auch eine Lizenz im .pdf Format geliefert das sie die Emails benutzen dürfen.
Der Preis beträgt 1000 Euro inkl. Mwst
Bezahlung ist per Überweisung und mit Paypal möglich.
Die Emails bekommen sie auf einer DVD mit der Post geliefert nach dem sie bezahlt haben (Vorkasse).
Die Emails sind eher für solche Leute oder Firmen gedacht die etwas verkaufen und neue deutsche Kunden gewinnen wollen.
Wenn sie interessiert sind die Emails zu kaufen senden sie eine Email an folgende Email-Adresse:
mailmanx5@gmail.com
Bitte geben sie Ihre Lieferadresse bekannt wohin wir die DVD verschicken solllen und wie Sie bezahlen möchten (Überweisung oder Paypal)
Mit besten Grüssen
Alexander Appelt
Der Mail header gibt folgendes her :
Return-Path:
X-Original-To: xxxx@xxxx.org
Delivered-To: xxxx@xxxx.org
Received: from 85.17.167.69 (unknown [85.17.167.69])
by xxxx@xxxx.org (Postfix) with SMTP id 83F946A80A9
for ; Sat, 6 Feb 2010 15:37:26 +0100 (CET)
X-Message-Info: %RNDUCCHAR14%RNDLCCHAR13%RNDUCCHAR13%RNDDIGIT13
%RNDLCCHAR13%RNDUCCHAR13%RNDLCCHAR
13%RNDUCCHAR13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13%
RNDUCCHAR13%RNDDIGIT13%RNDUCCHAR13%RNDLCCHAR13
%RNDUCCHAR13%RNDLCCHAR13
Received: from %RNDLCCHAR19%RNDDIGIT12.yahoo.com (58.86.74.62) by %RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13-%RNDLCCHAR13.yahoo.com with Microsoft SMTPSVC(5.0.2195.6824);
Sat, 06 Feb 2010 12:31:28 -0200
Received: from %RNDWORD13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13 (sunflower43.36.206.108)
by yahoo.com (%RNDLCCHAR26%RNDDIGIT13) with SMTP
id < %RNDDIGIT515%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT15%RNDLCCHAR13>
(Authid: JeniferBonner);
Sat, 06 Feb 2010 18:36:28 +0400
From: “Alexander Appelt”
To: “‘Vampirclan’”
Subject: Wir verkaufen rund 7 Millionen deutsche Email-Adressen interessiert?
Date: Sat, 06 Feb 2010 16:33:28 +0200
Message-ID: < %RNDDIGIT27%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13$%
RNDDIGIT13%RNDLCCHAR13%
RNDDIGIT13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT14$%RNDDIGIT13%RNDLCCHAR13%
RNDDIGIT13%RNDLCCHAR14@%
RNDWORD13%RNDLCCHAR13%RNDDIGIT13%RNDDIGIT13>
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/alternative;
boundary=”–7377649404282707466″
X-UIDL: -0-”![\,”!oA-”!-n’#!
Also wiso die ausgerechnet mir den sch… ich meine natuerlich mist schicken weiss ich nicht, auf jeden fall ein IP Strang mehr der nun per failban blockiert wird
Schlecht ausgebildet? Schlecht bezahlt? Schlecht kontrolliert?
Ein Telefonwerber packt aus
Die 78 jährige Ursel W. wollte eigentlich nur ein paar Lebensmittel kaufen. Im Foyer ihres Supermarktes kam es dann zur verhängnisvollen Begegnung. Der Werber eines großen Internetdienstleisters spricht Ursel W. an und bedrängt sie, einen teuren DSL-Vertrag abzuschließen, obwohl die alte Dame überhaupt keinen Computer besitzt. Was sind das für Typen, die ahnungslosen Menschen derartige Verträge aufschwätzen? Einer dieser Werber packt aus und erzählt exklusiv im ct magazin, unter welchen Bedingungen er sein Geld verdienen muss.
Ein Test in Australien führte zu 30 bis 40 Prozent weniger Geschwindigkeit. 3,4 Prozent der Sperren erwiesen sich als irrtümlich. Eine falsche Einstufung wäre etwa für einen Onlineshop das Ende.
Auf Ebene der Internet Service Provider (ISP) eingerichtete Online-Filter führen zu geringeren Geschwindigkeiten, höheren Zugangskosten und versehentlichen Sperren legitimer Inhalte, sagen Marktbeobachter von Ovum und IDC. IDC-Analyst Matthew Oostveen beruft sich dabei auf einen Test der australischen Filtertechnologie, die ISPs dort bis 2011 verpflichtend einführen müssen. Ihm zufolge wird der Filter negative Auswirkungen auf Online-Unternehmen haben, auch wenn es schwierig sei, die Kosten zu quantifizieren.
“Dem Ergebnisbericht zufolge blockte der australische Filter in einem Versuchslauf 3,4 Prozent der Webinhalte irrtümlich. Das kommt über zehn Millionen Websites gleich”, so Ooostveen
Die Autoren von Malware und Betreiber von Botnetzen haben eine neue Taktik entwickelt, um nicht mehr auf externe Hosting-Anbieter oder entsprechende Plattformen angewiesen zu seien. Sie richten einfach selbst Rechenzentren ein.
Nach Angaben des Sicherheitsdienstleisters Kaspersky reagieren sie damit auf das verstärkte Vorgehen der Sicherheitsbehörden in aller Welt, die die von ihnen genutzten Provider immer häufiger vom Netz nehmen. Um dies zu vermeiden werden die Botnetzbetreiber zu Betreibern eigener Rechenzentren.
Um die dazu nötigen IP-Adressen zu erhalten, nutzen die Internetkriminellen Lücken in den Prüfungsprozessen zur Vergabe der Adressen durch die so genannten Regional Internet Registars (RIR) aus, die teilweise nicht über die nötigen Ressourcen verfügen, um die Prüfung neuer Anträge gründlich genug durchzuführen.
Dadurch werden Adressblöcke unter Umständen ohne genaue Kontrolle der Antragsteller vergeben, weil die RIRs zu oft nichts weiter verlangen, als einen Brief, in dem erklärt wird, wozu ein Hosting-Provider neue IP-Adressen benötigt.
Im Moment bin ich etwas im Umzugsstress und das soll alles vor dem neuen Jahr fertig sein, da erfreute mich doch eine Mail wo man mir von einem Chefsessel vorschwaermt, genau das richtige fuer mein Buero ? , den Tag vor dem Rechner zu sitzen und dann auf einen unbequemen Stuhl ist auch nicht immer sehr empfehlenswert.
Aber warum landet die Mail fuer die Moebel den nur in meinem Spam Filter, habe ich da etwa einen fehler gemacht bei der erstellung der Filter oder bei den Filter Regeln ?
Nein habe ich nicht, den beim genauen anschauen entdecke ich doch etwas nicht uninteressantes, die mail sieht folgender massen aus :
Return-Path:
X-Original-To: xxxx@meine.de
Delivered-To: xxxx@meine.de
Received: from gmail.com (unknown [61.164.108.125])
by xxxx@meine.de(Postfix) with SMTP id B5D506A8059
for ; Sun, 13 Dec 2009 18:23:08 +0100 (CET)
Message-ID: <797001ca7bc2$e7833cd0$083f2cf0@pajazetovics2fyqi>
Reply-To: “Halsdorfer”
From: “Halsdorfer”
To:
Subject: Sehr gut, Sehr geehrte Damen und Herren,
Date: Sun, 13 Dec 2009 07:07:17 -1100
MIME-Version: 1.0
Content-Type: text/plain;
charset=”us-ascii”
Content-Transfer-Encoding: 7bit
X-Priority: 3
X-MSMail-Priority: Normal
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 6.00.2800.1158
X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2800.1158
X-UIDL: [~8!!?;i"!d2j!!%'o"!
ANGEBOT
http://www.deluxechefsesselonline.com
Beachten Sie unser Angebot! Chefsessel bis zu achtzig Prozent unter
Ladenpreis!
Direktversand!
6 Wochen Umtauschrecht.
Kauf ohne Risiko.
Schaut man sich nun die Seite http://www.deluxechefsesselonline.com sieht diese nicht wirklich Professionell aus, eher dahin geklatscht wie man es sicher auch in 5 Minuten fertig haben kann.
Der Shop interessiert mich nicht wirklich mein Augenmerk faellt da schnell auf Jobangebot
Interessenten melden sich bitte unter office48jobber@gmail.com
Na einen Webdesigner(in) koennen die sicherlich auch sehr dringend brauchen, aber wo fuer nen Foren-Administratoren ? ich sehe kein Forum, oder meint man hier etwas Foren-Administratoren mit eigenem Forum ?
Laut Impressum ist ein :
Mark Grieser
Office48
Büromöbeldiskont
Mobil +49 (0151) 53679322
Verantwortlich, aber schauen wir mal weiter.
Interessanter wird es wenn man die whios befragt :
Beim besuchen der Seite ip69.de weiss ich leider aber nicht genau was die Firma anbietet, Webhosting ? Support ? aber interessanter finde ich das Impressum der ip69.de :
Impressum
Firmendaten:
ip69 internet solutions AG
Sitz der Aktiengesellschaft mit Beschluss vom 01.10.2008:
Bahnhofsplatz 14, 96317 Kronach
Registergericht: Coburg [Eintragung läuft]
vormals: Gelsenkirchen HRB 8504
USt-ID-Nr. DE241098338
Aufsichtsrat:
Gregor Lorenz
Alexander Friedlein
Michael Bär
Den der Name Christian Hoffmann ist ja auch nicht so unbekannt, also schauen wir mal wieder bei abzocknews.de rein und sehen einiges ueber den namen Christian Hoffmann und mir sticht auch direkt folgender Artikel in den Augen “Trifft Christian Hoffman von IP69 Vorbereitungen für Spamversand?”
Da stehen einige Webseiten , die http://www.deluxechefsesselonline.com ist zwar nicht dabei, aber eine aehnliche bueromoebeldiscount.com die whiosabfrage bringt dann den namen ans licht :
domain: bueromoebeldiscount.com
nserver: ns1.ip69.de
nserver: ns2.ip69.de
created: 2008-02-11
updated: 2009-03-12
expire: 2010-02-11
provider-name: ip69 internet solutions AG
provider-url: http://www.ip69.de
Also um die frage auf abzocknews.de zu beantworten Trifft Christian Hoffman von IP69 Vorbereitungen für Spamversand? kann ich nur Antworten, ja genau das ist es und so ist es im Moment, den in dem Moment wo ich hier schreibe, sortiert mein Antispam filter wieder ein paar nette mails aus die mir einen Chefsessel oder was auch immer andrehen wollen.
was alles auf dem Server fuer bueromoebeldiscount.com liegt sieht man hier :
Found 7 domains hosted on the same web server as www.deluxechefsesselonline.com (78.41.86.2).
bueromoebeldiscount.com
www.chef102.com
www.chef109.com
www.chef85.com
www.chef94.com
www.deluxechefsesselonline.com
www.moebel49.com
Nun auf jeden fall weiss ich nun das mein Spamfilter super funktioniert, mir da kein Fehler unterlaufen ist, und das ich fuer Moebel nach wie vor in einen Laden latschen werde
Vertreter der Filmindustrie haben sich in den Reigen der Befürworter von Web-Sperren eingereiht. Die “Gatekeeper” in Gestalt der Provider sollten den Zugang zu umstrittenen Webangeboten mit Links zu Videostreams aktueller Kinofilme wie Kino.to blockieren, forderte Max Wiedemann, Produzent der deutschen Komödie “Männerherzen”, auf dem Forum zu “Prävention und Aufklärung” der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Berlin am heutigen Dienstag. Dies sei “technisch kein Problem”, betonte der Erfolgsunternehmer unter großem Beifall der versammelten Branchenvertreter. Die einzige Möglichkeit, der Download-Plage Herr zu werden, sei es, “nicht die Konsumenten zu bestrafen, sondern die Hehler”.
Der Internetindustrie und ihrer Abwehrhaltung bei Zugangsblockaden warf Wiedemann vor, “Nebelkerzen” zu werfen, um “wirksame Mittel” gegen Urheberrechtsverstöße im Internet zu vermeiden. Die Nutzer dürften “gar nicht erst in Versuchung” geführt werden, sich illegal kopierte und nicht zur Verbreitung freigegebene Filme übers Internet anzuschauen.