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Vorratsdatenspeicherung: EU will Richtlinie prüfen

Donnerstag, 11. März 2010

Die EU-Kommission will ihre Richtlinie, die die Mitgliedsstaaten zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung verpflichtet, auf den Prüfstand stellen. Damit reagiert man auf das aktuelle Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichtes.

“Ich will die Direktive bis Ende des Jahres evaluieren lassen”, sagte EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström gegenüber der Tageszeitung ‘Die Welt’. Dabei soll nicht nur geprüft werden, ob die aktuellen Vorgaben zur Vorratsdatenspeicherung angemessen und effektiv seien.

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Patch-Day: Microsoft wird zwei Lücken beseitigen

Samstag, 06. März 2010

Am Dienstag findet der allmonatliche Microsoft Patch-Day statt. Nachdem im vergangenen Monat 26 Schwachstellen aus der Welt geschafft wurden, wird der Softwarekonzern in diesem Monat lediglich zwei Sicherheitslücken schließen.

Zwei Updates für Microsoft Office und Windows werden am nächsten Dienstag erscheinen. Die Microsoft-Entwickler stufen diese Schwachstellen als “wichtig” ein. Beim Patch-Day in diesem Monat wird keine als “kritisch” eingestufte Lücke geschlossen.

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Eine Anfang dieser Woche bekannt gewordene Schwachstelle im Internet Explorer wird im Zuge dieses Patch-Days noch nicht geschlossen.

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Bundesdatenschützer rügt Krankenkassen-Webseiten

Mittwoch, 03. März 2010

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat bei einer stichprobenartigen Überprüfung der Web-Auftritte gesetzlicher Krankenkassen festgestellt, dass vielfach unzulässige Analysedienste zur Reichweitenmessung eingesetzt wurden.

Unzulässig seien solche Dienste dann, wenn sie das individuelle Surfverhalten von Nutzern registrieren und auswerten, ohne dass hierüber eine ausreichende Information stattfindet und ohne dass die Nutzer eingewilligt haben. Das teilte Schaars Behörde heute mit.

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Vorratsdatenspeicherung: Urteils-Termin steht fest

Samstag, 27. Februar 2010

Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Termin für die Urteilsverkündung in Sachen Vorratsdatenspeicherung bekannt gegeben: Am 2. März werde man die Entscheidung verkünden, hieß es.

Die Grundlage des Urteils bildet die mündliche Verhandlung vom 15. Dezember. Stellvertretend für die rund 34.000 Bürger, die Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung eingereicht hatten, wurden damals eine Reihe von Experten und Klägern befragt.

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Blizzard hat die Beta-Phase von StarCraft 2 gestartet

Donnerstag, 25. Februar 2010

Der Spielehersteller Blizzard hat den Beta-Test seines neuen Strategiespiels StarCraft 2 gestern gestartet. Mehrere tausend Interessenten weltweit, die sich für die Teilnahme beworben hatten, wurden bereits informiert.

Diese erhielten Instruktionen, wie sie jetzt an der ersten Phase des Beta-Tests mitwirken können. Sie erhalten dabei auch Zugang zu der überarbeiteten Fassung der Online-Plattform Battle.net. Blizzard will so bereits jetzt daran arbeiten, dem Multiplayer-Modus eine möglichst gute Ballance zu geben.

“Die Sammlung von konzentriertem Feedback unserer Spieler ist ein sehr wichtiger Schritt für uns”, sagte Blizzard-Chef Mike Morhaime. “StarCraft II: Wings of Liberty”, so der vollständige Titel, soll den Angaben zufolge noch in der ersten Jahreshälfte 2010 auf den Markt kommen.

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Spam-Versand hat sich durch Botnetze verfünffacht

Freitag, 19. Februar 2010

In der zweiten Jahreshälfte 2009 hat das Spam-Aufkommen massiv zugenommen. Das geht aus einem frisch veröffentlichten Untersuchungsbericht ( PDF ) des Sicherheits-Unternehmens M86 Security hervor.

Demnach stieg die Zahl der täglich verschickten Werbenachrichten von 600 Millionen auf rund 3 Milliarden. Nachdem das Spam-Aufkommen in den letzten Jahren – abgesehen von einigen Zeiträumen, in denen es gelang, erfolgreich gegen große Spam-Versender vorzugehen – relativ konstant war, kam es nun zu dieser deutlichen Steigerung.

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Verbraucherschützer warnen vor Live-Auktionen

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat vor Online-Auktionsanbietern gewarnt, die aktuell massiv um Kundschaft buhlen. So genannte Live- und Cent-Auktionen seien der neueste Trend im E-Commerce, hieß es.

Diese finde man unter Namen wie Swoopo, Idasworld, Hammerdeal und Vipauktion. Einzelne Auktionshäuser wie Swoopo berufen sich den Angaben zufolge mittlerweile auf mehr als 2,5 Millionen registrierte Nutzer. Monatlich würden dort 10.000 Produkte, überwiegend Technik, versteigert.

Der entscheidende Unterschied zu üblichen Einkaufs- und Versteigerungsportalen wie etwa eBay: Während bei den Internet-Klassikern das Bieten kostenlos ist, kassieren die Neulinge für jedes Gebot ab: Mal sind es 10 Cent, meistens jedoch 50 Cent.

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EU-Agentur warnt vor Nutzung sozialer Netzwerke

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) warnt in einem aktuellen Bericht vor der Nutzung von Social Networks. Vor allem die mobile Nutzung bereitet der Agentur Sorgen.

Zahlreiche Gefahren warten auf die Nutzer der sozialen Netzwerke, darunter Identitätsdiebstahl, Verbreitung von Malware und Rufschädigung. Die ENISA hat aber auch gleich die passenden Ratschläge veröffentlicht, die man sich zu Herzen nehmen sollte, wenn man die Risiken beim Umgang mit Social Networks minimieren will.

Demnach sollte man grundsätzlichen einen Spitznamen verwenden, in der Hoffnung, dass die Freunde diesen kennen und entsprechend reagieren. Zudem sollte man bei den Social Networks niemals angemeldet bleiben, sondern immer den Logout-Button benutzen. Auch das Speichern der Passwörter wird nicht empfohlen.

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Adobe: Sicherheitslücke in Flash & Reader – Patch

Freitag, 12. Februar 2010

Adobe warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke in den Anwendungen Flash Player und Reader. Für das bekannte Browser-Plug-In steht bereits eine aktualisierte Version zur Verfügung, der Patch für den Reader erscheint nächste Woche.

Laut dem Security Bulletin APSB10-06 sind von der Flash-Lücke alle Versionen bis einschließlich 10.0.42.34 betroffen. Man empfiehlt allen Nutzern umgehend die Installation des Flash-Players 10.0.45.2. Auch in Adobe AIR ist das Problem aufgetaucht. Hier sollte die neue Version 1.5.3.1930 so schnell wie möglich installiert werden.

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Gerichte erkennen Abmahnungen via E-Mail an

Mittwoch, 10. Februar 2010

Abmahnungen können durchaus auch ausschließlich per E-Mail verschickt werden. Erste Gerichte, darunter das Landgericht Hamburg, sehen diese Form inzwischen als legitime Form der Zustimmung an.

Davor warnt der Anwalt Christian Solmecke von der Kölner Kanzlei Wilde Beuger & Solmecke. “Eine Abmahnung erreicht den Empfänger normalerweise per Fax und zur Sicherheit noch einmal mit der normalen Briefpost. So wird sichergestellt, dass der Adressat der Abmahnung das anwaltliche Schreiben auch wirklich erhält”, erklärte dieser die gängige Praxis.

Inzwischen würden einzelne Kanzleien Abmahnungen auch per Mail versenden. Das Landgericht Hamburg habe dieses Verfahren in einem jetzt veröffentlichten Urteil als rechtsmäßig bezeichnet. “Das bedeutet: Abmahnungen sind ab sofort auch per E-Mail möglich”, so Solmecke.

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